Aktuelles

An dieser Stelle möchten wir Sie über aktuelle Ereignisse und Termine unseres Dienstes informieren.

Einblicke in die Palliativarbeit: Beim DGP-Kongress ist auch unser Dienst dabei

In Aachen hat der 15. DGP-Kongress (Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin) mit vielen spannenden und informativen Workshops, Fachvorträgen und Aktionen stattgefunden. Mit dabei war auch der Ambulante Hospizdienst der Aachener Caritasdienste.

Und so konnte man auch Annette Busch, die leitende Koordinatorin des Dienstes, einmal in einem luftigen Wohnzimmer mitten am Holzgraben entdecken, die dort mit anderen Mitstreitern interessierten Passanten erklärte, was Hospiz- und Palliativarbeit bedeutet und welche Vorsorgestrukturen es in Aachen gibt. Zum anderen war Annette Busch mit Ehrenamtler Reinhard Becker bei der Veranstaltung „Caring-Community – was bedeutet das für die Region Aachen?“. Reinhard Becker berichtete von seiner Arbeit als ehrenamtlicher Mitarbeiter und Annette Busch in ihrer Gesprächsrunde über die enorme Bedeutung einer guten Vernetzung in ihrer Arbeit.

kongress2024

Aufmerksamkeit für Hospizarbeit und ihre wichtigen Themen

Im Oktober ist jedes Jahr der Welthospiztag, an dem auf oft tabuisierte Themen wie Tod, Sterben und Trauer aufmerksam gemacht wird. Außerdem dient der Tag dazu, an die professionelle sowie ehrenamtliche Hospizarbeit zu erinnern, um die Unterstützung für diese Arbeit in der Gesellschaft zu erhöhen.

Bei den Kollegen vom Caritasverband für das Bistum Aachen ist jetzt ein sehr lesenswerter Artikel erschienen, der die Facetten der ambulanten Hospizarbeit beleuchtet.

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Elf neue Hospizmitarbeiterinnen und -mitarbeitern

Der Ambulante Hospizdienst freut sich über elf neue ehrenamtliche Hospizdienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Während einer kleinen Feierstunde im Altenzentrum Papst-Johannes-Stift überreichte Koordinatorin Annette Busch gemeinsam mit ihrer Kollegin Rosa Maria Nolden sowie Seelsorger Ulrich Roth die Zertifikate und ein kleines Präsent. Außerdem erhielten die Teilnehmer eine Rose.

Sehr erfreulich ist für Annette Busch und Rosa Maria Nolden, dass alle Absolventen jetzt in die ehrenamtliche Hospizarbeit einsteigen und die Aufgaben eines Sterbebegleiters übernehmen möchten. Da die Anfragen an Begleitungen an den Hospizdienst hoch sind, ist die Unterstützung durch die neuen Ehrenamtler sehr wichtig.

Das Team von ehrenamtlichen Hospizdienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter wächst mit den elf nun auf 45 an.

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Neujahrsessen mit den Hospizmitarbeiterinnen und -mitarbeitern

Bei Shakespeare heißt es „Geselliges Vergnügen, muntres Gespräch muss einem Festmahl die Würze geben“ – und natürlich muss das Essen schmecken. All diese Voraussetzungen waren beim Neujahrsessen des Ambulanten Hospizdienstes Aachen Stadt, zu dem die beiden Koordinatorinnen Annette Busch und Rosa Maria Nolden geladen hatten, bestens erfüllt.

Es hat Tradition, dass einmal im Jahr die ehrenamtlichen Mitarbeiter eingeladen werden, um gemeinsam einen schönen, geselligen Abend zu verbringen, um sich mal in einem anderen Rahmen auszutauschen und Spaß zu haben. Dieses Mal ging es in das Restaurant Elisenbrunnen Shakespeare hätte sicher seine Freude an dem Abend gehabt, die Mitarbeiter und die Koordination hatten sie auf jeden Fall.

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Dankeschön-Café für Ehrenamtler

Es ist eine kleine Anerkennung für ihre Arbeit, eine Anerkennung, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ambulanten Hospizdienstes der ACD – Aachen Stadt jedoch viel bedeutet: ein Dankeschön-Café in gemütlicher Atmosphäre.
Einmal im Jahr bedankt sich – stellvertretend für alle Aachener Einrichtungen der ACD – ein Seniorenheim für die Arbeit der Ehrenamtler in den ACD-Häusern. In diesem Jahr hatte das Altenheim St. Elisabeth die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen hatten die Ehrenamtler Zeit, sich mal abseits ihrer Tätigkeit als Hospizmitarbeiter auszutauschen und ein bisschen zu klönen.

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Gedenkfeier für Verstorbene

Es mag auf den ersten Blick ein wenig kahl ausgesehen haben, aber die Botschaft hinter dem braunen Packpapier mit den kargen Ästen und Steinchen war umso größer: Bei der Gedenkfeier für die Verstorbenen aus dem vergangenen Jahr, die von den Ehrenamtlern des Ambulanten Hospizdienstes der ACD – Aachen Stadt begleitet worden sind, war das Thema in diesem Jahr „Wüste“. Und das Besondere auf dem Papier, das an eine Wüstenlandschaft erinnern sollte, war eine kleine, unscheinbare Pflanze in einer Schale. Eine Wüstenrose, auch bekannt als Rose von Jericho, die sich öffnet, sobald sie mit Wasser begossen wird, was ein schönes Bild für ewiges Leben und Auferstehung ist.

Jedes Jahr veranstaltet der Dienst so eine Gedenkfeier. Immer organisieren zwei Ehrenamtler die Feier, machen sich Gedanken über ein Thema und wie man es umsetzen kann. Während der Feier werden dann auch die Namen der Verstorbenen vorgelesen und eine Kerze für jeden Verstorbenen aufgestellt. Dieses Mal wurde die Feier außerdem mit meditativer Musik untermalt und es wurde ein alter, irischer Segensspruch vorgelesen, so dass die Feier insgesamt einen sehr würdigen und berührenden Rahmen hatte.

Diese Verabschiedungsfeier ist allen Beteiligten sehr wichtig, erklärt Koordinatorin Annette Busch. Für die Ehrenamtler biete sie eine Möglichkeit, sich zu verabschieden und loszulassen.

Rose